Was tun, wenn...
...in Ihrer Nähe ein Mobilfunksender entsteht?
...Ihnen die Erkenntnis dämmert, dass die vielen körperlichen
   Beschwerden in Ihrer Familie mit Mobilfunk zusammenhängen könnten?


Sie stehen auf einmal vor den Fragen:
• Kann Mobilfunk krank machen?
• Wenn ja, wie kann man sich dagegen schützen?
• Woher bekomme ich verläßliche Informationen?


Wählen Sie

den besonnenen Weg:
erst hier weiterlesen, dann handeln
+ den schnellsten Weg: hier
(später unten weiterlesen)
Wir ergänzen dieses Szenario und die damit verbundenen Fragen, damit nicht gleich Ihr Augenmerk auf den Mobilfunkmast verengt wird. Sondern wenn Sie sich gerade dieser Problematik bewußt werden, dann sollten Sie auch das ganze Ausmaß des Problems "Elektrosmog" erkennen.

Denn je nach Ihrer örtlichen Situation kann es sein, dass
• Ihr eigenes schnurloses Telefon (DECT) oder das Ihrer Nachbarn,
• ein nahe gelegener digitaler Fernsehsender (DVB-T),
• Ihre eigene sehr häufige / lange Handy-Nutzung - womöglich noch in
    Beton-Wohnblöcken, Tiefgaragen oder im Auto.
• Ihre Mikrowelle.
schlimmer ist als der nächstgelegene Sendemast.


Hinweise:
Alle vorstehenden Fragen und Aspekte beschäftigen sich mit hochfrequentem Elektrosmog [E-Smog]. Aber auch das ist leider noch nicht das Ende des ganzen Schadensszenarios.
Unser tägliches Leben spielt sich heute überwiegend in Umgebungen ab, die mit zusätzlichem niederfrequenten E-Smog durch 50 Hz Wechselstrom mehr oder weniger verseucht sind, was im Einzelfall wiederum größeren Schaden als Mobilfunk & Co produzieren kann.

Allein aus Kapazitätsgründen müssen wir alle Aspekte, die hauptsächlich auf niederfrequenten E-Smog zutreffen, in eine spätere Informationsphase verlegen. Heute müssen wir Sie verweisen auf sehr gute Informationen zu niederfrequentem E-Smog z.B. bei www.risiko-elektrosmog.de oder bei www.forum-elektrosmog.de oder bei www.elektrosensible.de

Wir bieten Ihnen hier nachstehend eine Palette von Ratschlägen und Empfehlungen an.
Dies ist als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen.
Ihr Engagement vor Ort ist gefordert, das kann Ihnen keiner abnehmen.
Suchen Sie sich bitte heraus, was Ihnen für Ihre Problemstellung am besten weiterhilft. Die Stichworte dazu finden Sie links in der Navigationsspalte.




I. Nichts tun ? Aber das verschärft doch Ihr Problem !
1. Nehmen Sie die aufgeworfene Problematik ernst!

Überlegen Sie bitte, wem Sie bei der Gewichtung Ihrer neu erworbenen Informationen mehr Glauben schenken wollen: Kritikern, Politikern, Behörden, Betreibern oder einem "Fachmann", der seit Jahren intensiv das Handy nutzt und anscheinend immer noch gesund ist ?

Die meisten Mobilfunkkritiker sind, bedingt durch die Menge der widersprüchlichen Meinungen und Informationen, durch ein Wechselbad Ihrer Gefühle gegangen. Sie haben sich vorgenommen, sich nicht wieder von den nachfolgenden Beschwichtigern "einlullen" zu lassen, also von:

• den Mobilfunkbetreibern (allen voran),
• unseren Politikern auf allen Ebenen,
• unseren Behörden, denen immer noch ein gehorsamer Bürger lieber ist als ein kritischer und selbstbewußter, mit eigener fundierter Meinung,
• Ihrem eigenen Wunsch nach so einem nützlichen Kommunikationsgerät.

2. Setzen sich mit allem, was jetzt folgt, in Ruhe auseinander, weil es keine einfachen und eindeutigen Antworten, aber viel Bluff und versteckte Eigeninteressen gibt.
Es ist Ihre Entscheidung, wieviel Ihnen Ihre Gesundheit und die der Ihnen anvertrauten Personen wert ist. Entsprechend wird Sie dieses Thema mehr oder weniger Zeit kosten.
3. Werfen Sie nicht gleich "die Flinte ins Korn", weil
• Sie sich von der Wucht und Menge der Informationen überfordert vorkommen.

• Sie meinen, als Einzelner kann man doch nichts gegen "die da oben" machen.

• Sie meinen, dann müßten Sie auch gegen andere Auswüchse unserer Gesellschaft sein und alles schaffen Sie nicht, weil Sie beruflich gerade so "über die Runden" kommen.


Vorweg: Wir vertreten auf dieser Website die Ansicht, dass das Gesundheitsrisiko durch die heutige Ausprägung des Mobilfunks (allgemein: der drahtlosen Kommunikation) sehr groß ist und wir werden Ihnen dafür auf dieser Website Belege liefern.

Leider haben wir Menschen kein Organ, was Elektrosmog sofort spürt, sondern es ist ähnlich dem Rauchen: wenn wir etwas merken, ist es häufig zu spät. Unsere Gesellschaft hat ca. 30 Jahre gebraucht, bis jeder amtlich gesagt bekommt: "Rauchen kann für Sie und Ihre passiven Mitraucher tödlich sein!"
II. Wieviel Zeit haben Sie? Dies erfahren Sie am besten bei Ihrem Bauamt.
Ermitteln Sie mit einer "begründeten Anfrage" was, wann, wo geschehen soll. Hier bieten wir Ihnen eine Checkliste und mehr dafür an.
1. Wenig Zeit: (= nur ein paar Tage)

Fall I: Mast soll aufgebaut werden
• Mietvertrag liegt vor
• Der Sendemast soll höher als 10 m werden?
• Baugenehmigung liegt vor
• Die Anwohner wurden vor Erteilung der Baugenehmigung bisher nicht informiert!

Fall II: Ein bestehender Sendemast wird aufgerüstet
• Es gibt Krankheitssymptome oder Nachbarn, die Sie auf erhöhte Sendeleistungen aufmerksam gemacht haben.
• Die Behörden und Politiker werden Sie abweisen, weil es sich um "Altanlagen" handelt, die angeblich Bestandsschutz genießen.
Ihre Aktion: in beiden Fällen: siehe der Gang zum Anwalt, mehr...

Fall III: In Ihrer Umgebung werden Standorte für Sendemasten gesucht
• Mietvertrag liegt natürlich noch nicht vor
• Es wurde bisher keine Informations-veranstaltung von der Kommune durchgeführt.
• noch ist unbekannt, ob die Masthöhe kleiner 10 m sein wird (Baugenehmigung ist demnach nicht unbedingt erforderlich.) Ihre Aktion: mehr hier...
2. Relativ viel Zeit, weil Ihr Einspruch eine zeitlang wirken wird.
Gehen Sie jetzt Ihr Ziel strategisch an: Verhinderung von so viel Elektrosmog wie nur immer möglich!
• Verhinderung eines (Ihres) Sendemastes muss nicht der beste Weg sein. Bei der bestehenden Rechtslage werden die Betreiber weiterhin in Ihrer Nähe nach einem Standort suchen und irgendwann Erfolg haben.
• Ausserdem wird bei Einführung der nächsten Technologie das Spiel von neuem beginnen.
• Bei den neuen Technologien werden Sie u.U. gar keine Antenne mehr sehen und nur vor sich hin leiden, weil Sie die Ursache nicht mehr erkennen.
Tipp: Lassen Sie ab und zu von einem Baubiologen den E-Smog in Ihrer Umgebung messen.
• unsere Lösung für Sie:
• Bauen Sie eine BI auf,
• Sammeln Sie möglichst viele Unterschriften für eine unabhängige kommunale Mobilfunkplanung, welche alle E-Smog-Quellen mit einbeziehen sollte.
• suchen Sie Gesprächspartner im Rat und den Baubehörden und versuchen Sie mit demokratischen Mitteln den Forderungen Ihrer qualifizierten Minderheit Mehrheiten für diese Mobilfunkplanung zu verschaffen.
III. Informieren Sie sich und behalten dabei die Zeit im Auge, weil es Termine gibt.
1. Bei wem Informieren? Bei

• Kritikern: Nicht die Drahtlose Kommunikation ist abzuschaffen, sondern deren unbesonnener gesundheits-schädigender Gebrauch.

• Gegnern: Mobilfunk gehört abgeschafft, weil er das Recht auf körperliche Unversehrtheit (GG Art.2, Abs. 2) verletzt.
LIMES spricht nicht gegen dieses Ziel, hält aber einen Umbau der drahtlosen Kommunikation zur Verhinderung von Gesundheitsschäden für realistischer.

• Befürwortern: Lernen Sie deren Argumente kennen, bevor Sie mit ihnen hart diskutieren. Anfänglich sind diese Ihnen argumentativ überlegen!

• Angeblich Neutralen: Überprüfen Sie, ob bei diesen nicht doch verdeckte Interessen im Spiel sind!

• Fachleuten: Dies ist besonders kritisch, weil auch diese keine einheitliche Meinung vertreten, Auch hier gilt: Gibt es (verdeckte) Eigeninteressen?
Erarbeiten Sie sich eine eigene Messlatte für die Glaubwürdigkeit in punkto "Elektrosmog" oder nehmen unsere: "Wer sagt, dass Mobilfunk ohne Bedenken benutzt werden kann, weil
• ja die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten, meist sogar um Faktor 100 unterschritten werden,
• die Schädlichkeit ja noch nicht eindeutig bewiesen ist,
• Frequenzen unterhalb der des Lichtes unschädlich seien,
• keine Wirkungsmechanismen für solche Frequenzen auf menschliche Zellen bekannt seien,
der hat schlichtweg die letzten 30 Jahre weltweiter Forschung und ärztlichen Erfahrungswissens verschlafen.

• Behörden und Politikern: Hmmmm, Sie erinnern sich an deren Aussage? Natürlich können besonnene Gespräche mit diesen Gruppen nicht schaden, aber unserer Erfahrung nach können Sie nur dann richtige Antworten und wirkliche Hilfe erwarten, wenn Sie eine starke und kompetente BI geworden sind und fundierte Forderungen, z.B. nach einer neutralen kommunalen Mobilfunkplanung, auf den Tisch legen.
2. Welchen Tiefgang braucht Ihr neues Wissen?

• Keine eindeutige Antwort möglich, aber halten Sie sich anfangs bei (kontroversen) Diskussionen mit Details der Technik und der Standorte zurück. Wenn Sie erst einmal als
uninformierter Angsthase,
einer, der in die Steinzeit zurück will,
Weltverbesserer,
Hysteriker, Simulant

gebranntmarkt wurden, kommen Sie aus dieser "Schublade" kaum noch raus.

• Lernen Sie von den "altgedienten Kritiker-Profis"; laden Sie einen von ihnen zur ersten internen Protestversammlung ein. Sie überspringen damit viele Irrwege und überflüssige interne Diskussionen.

• Bauen Sie nicht darauf, dass es in absehbarer Zeit den unschlagbaren Beweis für die Schädlichkeit der drahtlosen Kommunikation geben wird und Sie sich zurücklehnen können. Fangen Sie lieber jetzt an politisch in größeren Zusammenhängen zu denken, weil
• einerseits schon heute genügend Schädlichkeitsbeweise auf dem Tisch liegen und immer neue hinzu kommen, die
• andererseits von Gegenstudien immer wieder neutralisiert werden. Fragen Sie sich also, warum unsere Entscheider sich an den Beweisen der Unschädlichkeit festklammern! Unsere Antwort steht hier

Bleiben Sie bei allen Diskussionen seriös!
• Lassen Sie sich nicht als "St. Florianer" entlarven!
• Behaupten Sie nicht einfach, der Sendemast muss weg, weil er Sie krank macht und verteidigen anschließend Ihr Handy, auf das Sie nicht verzichten können.
• Verunglimpfen Sie Ihren Nachbarn nicht, nur weil er den Fehler begangen hat, einen Mietvertrag für einen Sendemast zu unterschreiben.
• Fordern Sie nicht das Unmögliche: "Ganz weg mit dem Mobilfunk" (damit laufen seit mehr als 10 Jahren die Gegner gegen eine Wand aus Betreibern, Benutzern und Behörden). Warum dies außerdem überflüssig ist, erfahren Sie hier.

IV. Engagieren und solidarisieren Sie sich mit ebenfalls wachen Nachbarn. Gründen Sie eine Bürgerinitiative [BI] oder treten Sie einer BI in Ihrer Nähe bei!
Wichtig: Sichern Sie Ihre Arbeit ab durch eine Mitgliedschaft bei LIMES.
1. Wie finden Sie Gleichgesinnte in Ihrer Nähe?

• Suchen Sie knappe Erst-Informationen (Flyer hier) im Internet zum Thema. Drucken Sie einige Flyer aus und diskutieren Sie die Inhalte in Ihrer Familie.

• Sobald Sie richtig argumentieren können, sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und sammeln Sie Gleichgesinnte und stellen Sie Ihre Situation genau fest. Weiter hier...

• Abonnieren Sie mindestens einen Newsletter aus der Kritikerbewegung (OmegaNews, elektrosmognews, usw.) Suchen Sie in den Newslettern nach Gleichgesinnten in Ihrer Nähe. Vielleicht gibt es in der nächsten Kommune schon eine Bürgerinitiative.

• Schreiben Sie Leserbriefe oder Artikel in der Lokalpresse über Ihr Problem und fordern Sie zur Resonanz / Treffen auf.
• Überarbeiten Sie vorhandene Flyer und Plakate, hängen Sie diese in Ihrer Umgebung auf und gründen Sie eine BI.

• Formulieren Sie Ihr Anliegen gemeinsam und bringen Sie in Erfahrung, wohin genau der Sendemast kommen soll. Reden Sie mit ihren lokalen Politikern.

• Versichern Sie sich der Mithilfe eines Medienprofis, denn es kommt nicht selten vor, dass die lokale Presse durch die Marketingstrategen der Betreiber "gezwungen" wird, Ihren Protest "runter zu kochen".

• Versuchen Sie Fachleute (Ärzte, Baubiologen, Wissenschaftler, Juristen) für Ihre Sache zu gewinnen oder lassen Sie sich welche von uns vermitteln.
2. Agieren Sie überregional !

Auch das noch bei all dem Stress?


Ja - wir können es eigentlich nicht oft genug empfehlen und auf die Mechanismen der Verhinderung hinweisen: Die "unheilige Allianz" aus Betreibern, Behörden, unkritischen Benutzern von Handys, Medien haben es in den überwiegenden Fällen (in den vergangenen 15 Jahren gab es in Deutschland ca. 10.000 BIs) geschafft, dass diese mehr oder weniger erfolglos wieder eingeschlafen sind.
Das ist aber kein Naturgesetz!

• Wirksamer Protest muss auf zwei Ebenen geschehen:

1. Verhindern von weiterem Wildwuchs von Sendemasten durch starke lokale BI.
Wenn diese BIs durch juristische Klagen unterstützt werden können, umso besser.

2. Forderungen auf Bundesebene nach:
• Umbau der Mobilfunktechnologie auf eine, die der Gesundheitsvorsorge gerecht wird.

• Erlassen von Gesetzen, Regeln, Durchführungsverordnungen, Überwachungsinstitutionen (z.B.:TÜV).

Hinweis: Noch einmal möchten wir betonen, dass alle Aktionen der lokalen Ebene,
• neben dem lokalen Erfolg einen Sendemast verhindert zu haben
• auch möglichst großer demokratischen Druck auf die Parteien entstehen und aufrecht halten lassen muss.

Denn nur über diese Schiene: mehr Druck von unten nach oben wird Bewegung in die Köpfe der Politiker bringen und Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge erzwingen. Diese Maßnahmen müssen große finanzielle Einbußen bei den Investoren und den Betreibern erzeugen, solange die sich freiwillig nicht in Richtung elektrosmogfreier Drahtloser Kommunikation bewegen.
V. Protestieren Sie gemeinsam mit Gleichgesinnten (Bürgerinitiative)!
1. Gegen wen?

• Die eigentlichen Verursacher Ihres Problems (die Mobilfunkbetreiber) erreichen Sie nicht. An denen prallt (fast) alles ab oder wird umgeleitet auf die Kommunen.
Es sei denn, man könnte die Betreiber an ihrer einzigen empfindlichen Stelle treffen: Umsatz bzw. Gewinn. Mehr dazu demnächst hier...

• Aber indirekt können Sie Ihr Ziel: "Elektrosmog freien / armen Mobilfunk" doch erreichen. Demokratischer Druck auf die lokalen Politiker ist legitim und ein erprobtes Mittel. Die Politiker haben es in der Hand, die gesetzlichen Rahmen-bedingungen so zu setzen, dass wirksame Gesundheitsvorsorge aufgebaut werden kann, ohne dass die drahtlose Kommunikation verkümmert.
Glauben Sie nicht deren Beteuerungen, dass es auf kommunaler Ebene keine Mittel zur Verhinderung von Elektrosmog durch drahtlose Kommunikation gibt.

• Noch einmal der Hinweis: Beachten Sie, an wen Sie welche Forderungen stellen! Für einen Sendemast oder ein unabhängige Planung ist Ihre Kommune, für den generellen Umbau des Mobilfunk ist der Bund zuständig.
2. Wo und wie?

Gehen Sie ins Rathaus und die Ausschüsse!
Aus Erfahrung wissen wir: bei genügend Unterschriften überlegt sich jedes Ratsmitglied genau, ob es nicht opportun ist, diesem Willen einer großen Bevölkerungsgruppe nicht nachzukommen. Sie brauchen dazu keine Mehrheit in Ihrer Kommune, nein - eine qualifizierte, entschlossene Minderheit, die auch vor einem Bürgerbegehren nicht Halt macht, bringt jeden Rat zum Einlenken.
Sichern Sie sich dazu die Hilfe von mindestens einem bürgernahen Politiker, der alle parteipolitischen Raffinessen und Tricks kennt, sonst werden Sie doch ausgetrickst. Er weiß, wann, wo und wie Sie durch persönliches Erscheinen oder durch Winken mit Ihren Unterschriftpaketen den demokratischen Druck aufrecht erhalten können.
Formulieren Sie Ihre Ziele und überwachen Sie, dass Ihre Forderungen beim Gang durch die Instanzen
• Fraktionssitzungen
• Ausschüsse (z.B. Bauleitplanung und Umwelt)
• Ratssitzungen
• Verwaltung (für eine sachgerechte Ausschreibung und Auftragsvergabe)
inhaltlich erhalten geblieben sind.
VI. Reaktionen auf Standortverträge und Baugenehmigungen.
Inzwischen haben Sie bestimmt Ihre Erkundungen beim Bauamt abgeschlossen?
1. Sprechen Sie mit dem Vermieter des Standortes.

Sie haben jetzt einen guten Überblick (was rechtlich geht, was nicht) und haben sich auch Argumente für Ihren Standpunkt antrainiert. Lassen Sie sich den Vertrag zeigen.
• Ist noch kein Vertrag abgeschlossen, sind beide Wege gangbar:

a. besonnene Aufklärung und
b. nicht zu übersehende Hinweise auf den nachbarlichen Frieden, mehr dazu hier...

• Ist der Vertrag bereits rechtsgültig, so bleibt außer dem Bedauern der Situation doch noch einiges. mehr dazu hier...


Ein herrliches Bild, Herr Vermieter, oder?

2. Akzeptieren Sie nicht das Standard-argument Ihrer Baubehörden und den Politikern, die diese Behörde steuern:
"Durch die Mobilfunkvereinbarung NRW, Juli 2003, müssen wir jeden Antrag der Betreiber innerhalb von 8 Wochen genehmigen!",
sondern verweisen Sie auf die verbliebenen Freiheitsgrade der Kommunalverwaltung.

Diese jedoch hier auszubreiten würde die Aufgabenstellung dieser Website bei weitem übersteigen. Hier können wir nur Stichworte nennen und Einstiege liefern in sehr umfangreiche Argumentationen (PDF-Dokumente), die Sie - je nach Situation -
• bei Einvernehmen mit Ihren Behörden (Agenda-transfer, Bonn und Attendorn PDF-downloads) gemeinsam oder
• bei Kommunen, die ihre Freiräume noch nicht kennen (wollen) mit juristischem Beistand
durcharbeiten und Ihren Fall herausfiltern müssen.
Das z.Z. von uns favorisierte Ziel ist allerdings die jetzt schon mehrfach zitierte unabhängige kommunale Mobilfunkplanung, die auch die genauso problematischen Techniken: WLAN; WiMAX, TETRA; DVB-T, DVB-H usw. einbeziehen sollte.
VII. Empfehlungen: Leisten Sie sich keine Schwachstellen!
1. Wer gegen Sendemasten vorgehen will, muß Vorbildfunktion haben.

• Sie werden jetzt sehr häufig nach Ihrem Handy gefragt. Ihre Argumente für Ihr Handy müssen seriös sein und der Wahrheit entsprechen. Es gibt eine Reihe von Verhaltensregeln im Umgang mit dem Handy, bei deren Einhaltung Sie auch heute schon einen großen Teil des E-Smogs unterbinden.

Halten Sie Ihre Kinder von Handys fern! Dies ist denkbar schwer. An Ihren Kindern können Sie sehr gut ablesen, wie glaubhaft Sie inzwischen argumentieren.

• Versuchen Sie dies mit einer Offensive in der Schule: halten Sie kleine Vorträge bei Elternabenden und verteilen Flyer, die Sie z.B. hier aus Elternsicht und hier aus Kiddy-Sicht downloaden können.
Hier finden Sie diese Datei auch als Word-File, das Sie weiterbearbeiten können.
Haben Sie in Ihrem Haushalt "Schnurlose" DECT-Telefone im Einsatz,

sollte Sie diese umgehend ersetzen durch Drahtgebundene oder mindestens durch ein Schnurloses mit der CT1+ Norm (keine niederfrequente Pulsung und strahlt nur, wenn ein Gespräch geführt wird.) Ein DECT-Telefon neben Ihrem Bett ist genau so schädlich wie ein Sendemast im Abstand von 30 - 50 m!

• nicht zuletzt, auch wenn es schwer fällt: Greifen Sie keine Person oder Firma wegen ihres Handys oder eines Sendemastes an. Betonen Sie, dass es Ihnen nur um die Beseitigung des E-Smog geht, der leider von dieser Technik ausgeht. Dies ist allerdings, solange es noch keine neue Technik und keine Kontrolle gibt, z.Z. nur durch weniger Mobilfunk-Konsum und greifende Regeln machbar.